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„Die Vielfalt der Dienste in der Kirche ist ein lebendiges Erfordernis des mystischen Leibes, der alle seine Glieder braucht, um sich zu entwickeln und den Beitrag aller, den verschiedenen Begabungen jedes Einzelnen entsprechend, verlangt.“
                                                                                      Johannes Paul II.

Auch in der Liturgie bedeutete das Zweite Vatikanische Konzil eine kopernikanische Wende. Wer heute einen Gottesdienst besucht, findet eine Form vor, wie es sie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht gegeben hat. Aber es brauchte Jahre, bis sie sich im Bewusstsein aller Gemeinden und des Klerus durchsetzen konnte. Zu lange war der Gottesdienst, insbesondere die Messe, Sache der Priester, zu lange stand in der sakramental betonten Kirche das Wort im Schatten des Sakramentes, zu lange versperrten katholische Christen den Zugang zur Bibel. Während Jahrhunderten galt der Wortgottesdienst bloss als Vormesse. In der Liturgiekonstitution kommt die Auffassung wieder zu ihrem Recht, dass die Messe mit Wortgottesdienst und Eucharistiefeier zwei gleichgewichtige Hauptteile umfasst. Unter dem Bild von den beiden „Tischen“, dem des Wortes und dem des Brotes, wird das immer wieder ausgedrückt. Die erneuerte Liturgie ist nicht bloss ein Dienst des Priesters, der vom Volk abgewandt, eine lateinische Messe las. Die Laien sind bewusst einbezogen. In der Liturgiekonstitution steht der Satz: „Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger, in der Ausübung seiner Aufgabe all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäss den liturgischen Regeln zukommt. ... Ministranten, Lektoren und die Mitglieder der Kirchenchöre vollziehen einen wahrhaft liturgischen Dienst“ (Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils).

Das Konzil hat den heutigen Mangel an Priestern noch nicht voraussehen können. An vielen Sonntagen kann in unserer Gemeinde keine Messe mehr gefeiert werden. An ihre Stelle tritt ein Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Es bleibt aber wesentlich, dass sich die Pfarrei am Sonntag oder am samstäglichen Vorabendgottesdienst als gläubige Gemeinschaft erlebt. 

In unserer Pfarrei tragen die Mitglieder der Liturgiegruppe die Lesungen und Fürbitten vor, amten als Kommunionspender oder bereichern als Kantoren gesanglich die Gottesdienste. Wenn es die Situation erfordert, werden sie auch zur Gestaltung von Wortgottesdiensten herangezogen. In ihren Gruppentreffen finden sie religiöse Vertiefung und suchen nach praktischen Verbesserungsmöglichkeiten. 

Haben Sie Interesse, sich in dieser Gruppe aktiv am Pfarreileben zu beteiligen, dann melden Sie sich.

Ansprechpartner

Pastoralraumpfarrer Schmid Jürg, Räckholdernstrasse 3, 4654 Lostorf
Tel. 062/298.11.32, E-Mail j-schmid@gmx.ch